alles über uns

vom Ahlsdorfer Moor

 

Wir sind Familie Kleinhans aus Rotenburg (Wümme). 
Da unser Hauptspazierweg durchs Ahlsdorfer Moor führt,  
tragen unsere Welpen den Namen "vom Ahlsdorfer Moor".

Wir sind Mitglied im DRC (Deutscher Retriever Club) und im LCD (Labrador Club Deutschland), angeschlossen im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH/FCI).

Nach jahrelangem Für und Wider stand Anfang 2002 unser Entschluss fest, 
dass jetzt die Zeit für einen Hund gekommen ist.

Viele Fragen mussten vorweg geklärt sein: wer will den Hund? wer erzieht ihn,
ist genügend Zeit und Platz vorhanden? welche Rasse passt zu uns?

 

Im Mai wurde Frida vom Ahrwald geboren. 
Mit flauem Gefühl klingelten wir das erste Mal bei unserer Züchterin. 
Wollen wir wirklich einen Hund, will die Züchterin uns?
Mit gegenseitiger Bedenkzeit entschied sich unser Hundeschicksal. 
Unsere fünfköpfige Familie sollte einen Hund bekommen.

Im Mai geboren, im Juli abgeholt hatten wir plötzlich ein schwarzes Knäuel im Haus. 
Wir hatten Frida zwar oft besucht, aber nun gehörte sie zu uns und wir waren für sie verantwortlich. Ganz ehrlich: trotz langer Überlegung und Vorbereitung, trotz vieler Informationsquellen: war das die richtige Entscheidung?
Ganz schön temperamentvoll, zieht an der Leine, frisst alles vom Boden, springt hoch, 
zieht am T-shirt, zwickt beim Leckerchen geben in den Finger. 
Wir gehen doch auch zur Welpenschule!
Ist das der pflegeleichte Labrador-Retriever aus den Hundebüchern?
Liebt Pfützen und Matsch, haart auch noch!

Glücklicherweise fanden wir die richtige Hundeschule und manche Unart verliert sich 
mit der Zeit von selbst.
Wir haben durchgehalten und viel dazugelernt. 
Über viele Fehler können wir jetzt schmunzeln.
Wir haben den Labrador schätzen und lieben gelernt, so wie er ist.
Wir wissen, dass er eine konsequente Erziehung braucht, 
dass er Abwechslung liebt und vor allem das Wasser. 
Er ist absolut wetterfest - wir mittlerweile auch.

 

Im Sommer 2003 stand für uns fest: wir möchten einen zweiten Hund.
Sollten wir warten, biss Frida evtl. einmal Nachwuchs bekommt, 
oder holen wir einen weiteren Welpen ins Haus?
Die Idee, auf eigenen Nachwuchs zu warten, wurde gestrichen; 
wer weiß, ob die nötige Zeit vorhanden ist?

 

Zur gleichen Zeit erfuhren wir, dass Frida 's Mutter einen neuen Wurf erwartete.
Die liebevolle Aufzucht der Welpen durch unsere Züchterin, 
Fridas feines Wesen und gute Gesundheit, die wir auch bei späteren Besuchen 
mit Frida bei Fridas Mutter und deren Mutter beobachten konnten, 
sowie das Vertrauen zu unserer Züchterin, uns einen weiteren Welpen anzuvertrauen, 
ergab nun, dass Frida's Halbschwester Grappa vom Ahrwald im Oktober 2003 zu uns kam.
Die ersten Fehler wurden nicht wiederholt, das Einleben ging wunderbar.
Vielen Dank Ilse Friedrichs für die beiden tollen Hündinnen Frida und Grappa vom Ahrwald.
Ein Leben ohne die Beiden können wir uns zur Zeit gar nicht vorstellen.

 

Beide Hündinnen machten ihren Wesenstest, hatten sehr gute Röntgenergebnisse, 
bestanden den Formwert und erlangten ihre Zuchtzulassung-

 

Ende 2004 konnten wir es dann doch nicht lassen, das Abenteuer A-Wurf einzugehen.
Am 04.12.2004 beglückte uns Frida mit einem gesunden, mobilen 9er-Wurf.
Auch die Zuchtwartin war bei der Wurfabnahme sehr zufrieden.
Leider musste ich aus technischen <gründen, die A-wurfseite löschen.

 

Der Abschiedsschmerz, besonders von unseren ersten Welpen war sehr hart. 
Doch durch mehrere Besuchskontakte und unser erstes Welpentreffen im Juli 2005 wurden wir bestärkt, mit Grappa unseren B-Wurf zu planen.
Und so begann unsere Zucht.

 


Auch wenn man sich immer wieder trennen muss, das Loslassen gehört dazu 
zum Entfalten und Heranwachsen. 
Wir freuen uns immer,wenn der Kontakt seitens der neuen Welpeneltern bestehen 
bleibt und wir  Neuigkeiten erfahren.



Am 25.12-09 wurde der E-wurf geboren:
Ella schlich sich in unser Herz und durfte bleiben.
Sie ist ihrer Mutter sehr ähnlich. Und wäre auch sehr gerne selbst Mama und eine  tolle Zuchthündin geworden.
Leider stellte sich kurz vor ihrem ersten Deckakt heraus, dass sie Katarakt hat und unser Traum zerplatze.
Nun bleibt sie Tante Ella.

Mit Earl-Pelle bekamen wir unseren ersten Deckrüden .
Pelle lebt um die Eck bei Sabine und ihrer Familie: Mit seinem tollen Wesen passt er hervorragend in die Familie
Zum Patchwaken wechseln Grappa und Pelle mal ihr Zuhause, denn sie sind super Freude geworden.

 

Die jagdliche Ausbildung ihrer Hunde überlassen wir lieber denen, die auch nach den Prüfungen noch weiter arbeiten können. Nichts ist schlimmer als nur für die Prüfungen und den Schein zu trainieren, den Hund auf den "Jagdgeschmack" zu bringen.Und was dann???

Bei uns gibt es ausgiebige Spaziergänge,Fahrradtouren, Schwimmmöglichkeiten, je nach Situation Agility und Dummy 
Besonderen Wert legen wir aber darauf, dass sich unsere Mädels in der Stadt, bei Menschenansammlungen, Örtlichkeiten wie Bahnhof, Bus, Auto, Restaurant sicher und sozialverträglich verhalten.

Da bei unserer Welpenaufzucht alle Rudelmitglieder mithelfen dürfen, ist auch die Welpenaufzucht für alle Mädels eine schöne Aufgabe. Auch in der Natur hilft sich das Rudel gegenseitig.

Seit 2009 bin ich ehrenamtlich als Zuchtwartin tätig. Dies ist eine sehr interessante und schöne Aufgabe.

Wie das Schicksal so seinen Weg nimmt:
Im April 2009 war ich zur Wurfabnahme bei Klaus Meyer "Of Sweet Heartbreakers".
Eine schwarze Hündin hatte es mir besonders angetan, wäre es meine, hätte ich sie behalten:
Die Hündin blieb auch beim Züchter, tja und wie das Schicksal so spielt, 
seit dem 03.08.10 gehört "Luna" Starlight of Sweet Heartbreakers offiziell mit zu unserem Rudel.

Im April 2011, die ersten K-wurfwelpen gingen aus dem Haus,
wir dachten, es war eine schöne Zeit, doch nun nutzten wir bald wieder die ruhige Zeit,
mit unseren alten zu tüdeln, fing unsere Frida plötzlich an zu krampfen.
Es war so extrem, keine Medikamente halfen, das MRT ergab einen großen Hirntumor.
Nun steht Fridchen in einer hübschen Urne im Wohnzimmerregal.

Im Januar 2013 erhielten wir die Nachricht, dass Josie's Frauchen,
die eigentlich mit ihr züchten wollte, sie doch lieber weitervermittlen wollte-
der Funke sprang einfach nicht über, züchterisch nicht ihr Typ von Hund.
Es konnte doch kein Zufall, dass ich gerade zu diesem Zeitpunkt nach Süddeutschland musste.
Ich konnte Josie und ihr dortiges Rudel ausgiebig besuchen,
dachte nur- oh ne, das Rudel sollte doch nach Frida's Tod begrenzt bleiben.
Aber mit Bauchschmerzen, ob es nicht zuviel Arbeit wird und wie das Rudel wohl reagiert,
nahm ich sie mit wieder gen Norden.
Es dauerte eine Stunde- und es war klar- Josie ist wieder zu Hause.
Und selbst unsere alte Grappe, die gerne sich einen Spaß macht, im Rudel mal zu grummeln,
kuschelt mit Josie besondern gerne

 

Von September 13 bis April 14 absolvierten wir bei der Jägerschaft Rotenburg unseren Jagdschein
und bildeten dann im Anschluss Hedda,Luna und Josie zur Brauchbarkeit m.l.Ente aus